Deutscher Speed Rekord für Moritz Friess

Friess gewinnt bei World-Series mit deutschem Rekord

Siegerehrung
Moritz Friess (Mitte) dominiert die zweite Runde der World Series im Speed Skydiving vor dem Briten Charles Hurd (links) und seinem Landsmann Marco Hepp

Der Neu-Ulmer Moritz Friess hat am vergangenen Wochenende den zweiten Durchgang der World Series der Speed Skydiver gewonnen und damit seinen Vorjahreserfolg beim sogenannten Tim-Mace-Cup in Illertissen wiederholt.

Der für den FSC Remscheid startende Athlet hat dabei in der zweiten der acht Runden mit 571,11 km/h einen neuen deutschen Rekord aufgestellt. Die alte, von ihm selbst gehaltene Bestmarke stand seit dem 7. August des Vorjahres bei 553,33 km/h, aufgestellt bei seinem World-Cup- und EM-Sieg in Saarlouis-Düren. Auch bei seinem dritten Sprung in Illertissen war Friess mit 559,63 Stundenkilometer schneller als beim alten Rekord.

Lucy Lippold und Moritz Friess. Unsere Sieger vom FSC
Lucy Lippold und Moritz Friess. Unsere Sieger vom FSC

Mit dem nunmehrigen Sieg beim World-Series-Cup an dem bayrischen Sprungplatz sicherte sich Friess zugleich den Titel des deutschen Meisters. Der Neu-Ulmer verwies im World-Series-Cup mit einem Gesamtwert von 2609,28 den Engländer Charles Hurd (2558,28) und seinen Landsmann Marco Hepp (2401,59) auf die Medaillenränge. Der Günzburger Hepp wurde somit deutscher Vizemeister, DM-Bronze ging an Volker Jordan aus Karlsruhe (2062,40) knapp vor Matthias Kraft aus Höhn im Westerwald (2024,36), der zum Ende hin immer stärker wurde, den Sprung aufs Treppchen aber nicht mehr schaffte.

Beim Auftakt der World Series 2018 in Portugal war Deutschlands Top-Speed-Skydiver Moritz Friess nicht am Start. Die beiden übrigen Wettkämpfe der World Series werden vom 22. bis 24. Juni im italienischen Fano und vom 6. bis 8. Juli in Dunkeswell in Südwestengland ausgetragen.

Text DFV, Josh Heise

Artikel bewerten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.